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Äolische Inseln / Sizilien

Per Flugzeug kommt man entweder über Catania oder Palermo nach Sizilien. Beides dennoch ordentlich entfernt von der Charterbasis. Aus Palermo ist die Zugverbindung vorteilhaft, von Catania aus bin ich mit TrenItalia nur über einige Umstiege zum Ziel gelangt. Vorteil ist, dass man schon einmal in die sizilianische Lebensart eintauchen kann. Wer es schneller möchte, kann den Shuttle-Bus nehmen.

Diesmal war das Zuhause für die kommende Woche eine Bavaria cruiser 41. Eine so kleine Yacht habe ich in meiner gewerblichen Segelei noch nicht gehabt, die Belegungmöglichkeiten waren ausgereizt, mein Platz im Salon oder an Deck. Die ersten Kontakte mit der Crew waren aber so angenehm, dass ich auf Privatsphäre verzichten konnte.

Nach dem Check-in, Einkauf und der Festlegung, in welche Himmelsrichtung wir starten, stand fest, dass es zu den Äolischen Inseln geht, die etwa 20 Seemeilen von unserer Charterbasis entfernt lagen. Obwohl ich mir erste Informationen besorgt hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, was uns dort erwartet.

Route Äolische Inseln
Route Äolische Inseln

Wieder einmal bin ich im Mittelmeer für Windbeutel Reisen unterwegs, und erneut in einem Revier, dass ich vorher noch nicht besegelt hatte. Die Anreise zum Stützpunkt Capo d´Orlando war etwas aufwändiger, aber es sollte sich lohnen.

Allerdings war dies gar nicht so einfach, die Wassertiefe recht schnell erheblich und trotz Nebensaison einige Boote um uns herum. So richtig gefallen hatte es uns dort auch nicht, also eine Bucht weiter zu einem pittoreskem Ort. Früher wurde in den Fabriken an Land Bimsstein verarbeitet, doch mittlerweile sind dort nur noch Industrieruinen zu finden. Platz war ausreichend, Anker ab und schon konnten wir die erste gemütliche Abendrunde einläuten. Bei der zweiten Törn sind wir die Marina di Porto Pignataro angelaufen. 80 Euro für einen festen Liegeplatz inkl. Wasser und Strom ist mehr als fair. Zudem gibt es einen kostenlosen (!) Kleinbus-Shuttle in die Stadt.

Wir sind gerne zu Fuß unterwegs, aber diese schmale Straße ohne Ausweichmöglichkeit für Fußgänger kann ich nicht empfehlen. Die Fahrt mit dem Shuttle dauert auch nur 5 Minuten. Lipari ist einen Besuch wert. Schöne Restaurants und viele Einkaufsgelegenheiten säumen sich auf der Hauptstraße. Da wir sehr hungrig sind, landen wir recht schnell in einem guten Restaurant. Somit konnte ich nicht erkunden, wie weit sich dieser schöne Bereich erstreckt oder ob es tatsächlich nur diese eine Straße ist, die den Touristen anlockt.

Der Wind meinte es gut mit uns, die Segel waren gesetzt und am Horizont war unser Ziel von Anfang an zu sehen. Trotz eines ziemlich herunter gerittenen Vorsegels kamen wir gut voran, es wurde Zeit, sich einen Platz für die Nacht zu suchen. Navily war der gewohnt gute Ratgeber dafür, Lipari die größte Insel der Gruppe, sodass wir uns vor dessen „Hauptstadt“ einen Ankergrund gesucht haben.

Faszinierend in der Nacht waren die in der Ferne von unserem Ankerplatz aus zu erkennenden Ausbrüche des Stromboli. Spätestens hier haben wir verstanden, warum sich diese Vulkaninsel auch der Leuchtturm des Mittelmeeres nennt.

Ganz klar, dass wir uns das aus der Nähe ansehen müssen, einen Zwischenstopp haben wir aber noch eingeplant. Am frühen Nachmittag erreichen wir Bottaro, eingerahmt von 2 kleinen Inseln und mit aufsteigenden Schwefelblasen unter Wasser. Viel los, aber kurz vor uns verlässt eine Yacht ihren Ankerplatz. Den müssen wir uns gleich ergattern, auch wenn man angenehmere Orte findet, um den Anker zu werfen. Nicht einmal 5 Meter zeigt der Tiefenmesser an und das, was wir unter uns sehen, sind ausgeprägte Steine. Halten tut der Anker dort zuverlässig. Hoffentlich geht er auch so einfach wieder hoch. Für einen Anker-Pedanten sicherlich ein furchtbarer Platz. Aber schön!

Nach einem gelungenen Anker auf - Manöver geht es zu unserem Übernachtungsplatz, die Cala Junco. Wir respektieren die Schutzzone und finden schönen Grund vor. Dort können wir den Anker gut eingraben, der Wind schläft ein, sodass nach einem schmackhaften Essen der Abend in gewohnter Weise ausklingt.

Ankerplatz Cala Junco
Ankerplatz Cala Junco

Am nächsten Morgen wollen wir in westlicher Richtung Panarea passierend unseren Ankerplatz verlassen.

Schon um 4 Uhr morgens hat Hahnenkrähen dem Schlaf ein Ende gesetzt, keine Ahnung, wo die sich herumgetrieben haben. Eine Siedlung gab es dort nicht, so dass sie hoffentlich in Freiheit über die Insel laufen konnten.

Kurz vor Anker auf kommt ein tuckerndes Fischerboot auf uns zu und möchte seinen frischen Fang veräußern. Das ist doch mal ein Lieferservice. Die Fische werden vor Ort ausgenommen, Shrimps sind auch im Lieferumfang inbegriffen, das steigert noch einmal die Vorfreude auf einen hoffentlich interessanten Abend an einem noch interessanteren Ort.

Vor uns baut sich der Stromboli auf und begrüßt uns mit häufigen Asche-Eruptionen. Ein unglaubliches Schauspiel. Wir umfahren die Schutzzone von 2 Seemeilen, was allerdings nicht jeder für nötig hält. Zur Belohnung geleiten uns noch ein paar Delfine bis zu unserem Bojenplatz.

Die Strecke mussten wir unter Motor zurücklegen, der Wind hat sich nicht blicken lassen, kam aber pünktlich bei Erreichen des Liegeplatzes auf. Kurzerhand haben wir den Marinero, der uns beim Anlegen helfen wollte, noch darüber informiert, dass wir noch eine Stunde den Wind ausnutzen möchten. Weiter nördlich türmt sich der Strombolicchio auf. Wie ich später erfahre, sind dies die Überreste des ursprünglichen Vulkans. Es handelt sich um das äußerst harte Gestein der Lavasäule, den Rest hat der Zahn der Zeit abgetragen. Also eine Runde herum und den Interpretationen, welche Figuren die Steine darstellen, freien Lauf gelassen. Einige erkennen Alf.

Strombole Ankerplatz
Strombole Ankerplatz

Wir kündigen unsere Segelyacht namens Marina an (wer vergibt eigentlich solche Schiffsnamen? Marina Stromboli, this is Marin.. Was soll der Marinero am Funkgerät davon halten? Ach ja: Den fleißigen Funkschein-Absolventen sei gesagt, das dies die verkürzte Form meiner Aufnahme des Funkkontakts darstellt. Die Verwendung der formvollendeten Kommunikation aus dem theoretischen Unterricht ist nicht immer zielführend und erwünscht. Ein Marinero möchte eine schnelle Abwicklung und keine ausführliche Wiederholung dessen, was man vorher von ihm mitgeteilt bekommen hat. Schließlich ist er nicht Bremen Rescue und für das simple Anlegen an einer Boje keine Notrolle erforderlich...).

Durch das Bojenfeld und die doch noch zahlreichen Festlieger hindurch geleitet uns der freundliche Marinero zu unserem Platz. Gerade jetzt kommen die stärksten Böen, die wir an diesem Tag registrieren, und Marina ist schon etwas wind- und wetterfühlig. Wir stehen dann aber doch exakt zur Boje und können die beiden Festmacherleinen schnell einfädeln. Quittiert bekommen wir das gelungene Manöver mit einem perfetto. Hört man auch mal gerne.

Die halbe Crew will sich den Ort auf der Insel ansehen, also ins Wasser mit dem Dinghi und schon geht es los. Auf den schwarzen Strand wollen wir unser Beiboot nicht legen, aber es gibt ja noch eine Anlegemöglichkeit mit einem ins Wasser ragenden Steg. Wir sichern uns einen Platz und dann geht es an Land. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass uns so viele Ausflugstouristen entgegenkommen, aber die Fähre war gerade im Anflug (bei einer Tragflächenfähre kann man das wohl so sagen)

Wir machen einen Rundgang durch den Ort und sind fasziniert von dessen Flair. Vielleicht kommt es auch nur bei mir so an, dass die vorhandene Bedrohung durch den Vulkan ein ganz anderes Verständnis des täglichen Lebens überträgt. Das kann ich mir natürlich auch nur einbilden. Auf jeden Fall einer der faszinierendsten Orte, die ich bisher bereisen durfte.

Zurück am Dinghi wurden wir darüber aufgeklärt, dass unser gewählter Landeplatz für die Marineros gedacht ist. Also schnell den Außenborder an und den Platz freigegeben. Das geht nur nicht, wenn der Motor sich nicht starten lässt. Marinero Giovanni ist nicht nur beim Anlegen, sondern auch beim Motorstart behilflich. Fühlt sich etwas beschämend an, dass er ihn beim zweiten Versuch zum Laufen bringt.

Aber das man den Gashahn voll aufdrehen muss - damit habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt, da ging dann nämlich mit abgesoffenen Motor gar nichts mehr.

Aufgrund der derzeit hohen Aktivität vom Stromboli ist der Aufstieg bis auf den Gipfel derzeit nicht möglich. Besucher können bis 290 Meter aufsteigen und einen Blick um die Kante auf die "Sciara del Fuoco" werfen. Der Teil des Vulkans, an dem die Lava und Asche Richtung Meer transportiert wird. Mit einer geführten Tour kann man sogar auf 400 Meter aufsteigen und hat einen ausreichend guten Blick. Bei meiner zweiten Segeltörn habe ich mich für Magmatrek entschieden. 25 Euro für eine 5-stündige Tour mit vielen Erläuterungen zum Stromboli ist seinen Preis auf jeden Fall wert. Allerdings sollte man die Wanderung nicht unterschätzen. Es geht im Gelände doch viel auf und ab.

Und der Weg ist nicht befestigt, an einigen Stellen sieht es etwas steil aus. Besonders schwierig ist aber der Abstieg in der Dunkelheit. Stirnlampe und gutes Schuhwerk ist Pflicht. Dies kann sich zur Not im Trekkingladen nebenan ausgeliehen werden. Los ging die Tour um 16 Uhr, das ist aber abhängig von der Sonnenscheindauer. Ein Blick auf die Eruptionen in der Dunkelheit ist besonders imposant!

So schön und sicher der Liegeplatz an der Boje auch war, wirklich sehen konnte man die Eruptionen dort nicht, da sich ein Bergkamm des Vulkans vor unserem Sichtfeld befand. Das war einfach schade... und konnte ich leider erst bei der nächsten Törn korrigieren. Ein Ankerplatz an der nördlichen Kante am Strand war da besser geeignet. Dort ist allerdings auch der Anlegeplatz des Wassertankschiffes, das regelmäßig anlegt, um Frischwasser auf die Insel zu transportieren. Schließlich hatte es seit 4 Monaten dort nicht mehr geregnet. Wir wurden morgens mit einem sehr lauten Schiffshorn darauf aufmerksam gemacht, unseren Ankerplatz zu verlassen.

Salina war unser nächstes Ziel, wir nahmen Abschied vom Stromboli. Wählten aber unseren Ankerplatz so, dass wir noch einen entfernten Blick auf das abendliche Spektakel nehmen konnten. Unterhalb des Capo Faro liegt man gut. Das Wasser ist hier flach genug zum Ankern, der Blick auf die Steilküste beeindruckend und der Schwell der vielen Fähren lässt zum Abend hin nach. Selbstverständlich auch ein guter Ort, um zu schwimmen.

Salina selbst erinnert an Ometepe in Nicaragua. Eine Insel mit zwei Vulkanen, die aber nicht mehr aktiv sind. Wir umfahren die Insel auf der Nordseite Richtung Westen, um den Bogen im Fels (Arco Naturale di Punta Perciato) in Augenschein zu nehmen, der auch in den Reiseführern erwähnt wird. Der daneben befindliche Ankerplatz ist malerisch, aber der Untergrund aufgrund der vorherrschenden Tiefe nicht ohne Tücken. Wir haben sowieso ein anderes Ziel.

Vorab war schon klar, dass der Ankerplatz Vulcano Ponente beim nächsten touristischen Highlight gut besucht sein wird. Klug gewählt war der Zeitpunkt um 15:30 Uhr, da die ersten Boote den Ankerplatz verlassen und die Übernachter noch nicht eingetroffen waren. Die Crew macht sich mit dem Dinghi auf den Weg auf die Insel, ich bleibe diesmal an Bord.

Es Arco Äolische Inseln
Es Arco Äolische Inseln

Bei der Rückkehr habe ich gar nicht recht mitbekommen, dass der Besuch des Schlammbades so beeindruckend ist, das konnte ich dann aber in der nächsten Woche nachholen. Herrlich stinkend, Schwefelgeruch umschreibt es angenehmer, als es ist, und heisse Luftbläschen, die kontinuierlich für eine mehr als behagliche Wärme sorgen, machen diesen Ort so besonders. Und man muss ihn so schnell wie möglich besuchen. Eine Zaunabsperrung, die kein wirkliches Hindernis darstellt, und eine Bautafel, die den kommenden Frevel dokumentiert, lassen Eile gebieten. Das Schlammbad soll von einem Wellnesstempel überzogen werden, der nicht mehr erahnen lässt, was für ein wunderbares natürliches Schauspiel sich hier zeigt. Manche Menschen kommen auf Ideen, die einen nur den Kopf schütteln lassen.

Fast noch schöner wird es dann beim Abstieg ins Meer. Auch hier brodelt und sprudelt es wie in einem Whirlpool, auch sind die aufsteigenden Blubberblasen nicht mehr so heiß wie im Schlamm. Dafür ein Blick auf die Bucht mit der dahinter aufragendenden Insel mit schöner Vegetation... Was für ein besonderer Ort.

Schlammbad Vulcano
Schlammbad Vulcano

Um 17:00 Uhr kommt dann ein Boot nach dem anderen in die Bucht, für uns wird es Zeit, ein ruhigeres Plätzchen zu suchen. Ein Highlight der Äolischen Inseln steht noch aus. Die Grotta del Cavallo sowie das Venusbad liegt direkt neben unserer Ankerbucht. Wir lassen uns diesmal mehr Zeit, um den Anker zu werfen. Abends frischt der Wind wohl etwas auf (hätte er am Tag mal machen sollen), und viele Steine säumen den Ankergrund. Aber die Geduld macht sich bezahlt, wir finden eine kleine Stelle mit Sand, in der sich der Anker eingraben kann, dann wird noch eine Landleine gelegt, da wir zwischen zwei anderen Segelbooten festgemacht und nicht in deren Richtung schwoien wollen. Ein bei Seitenwind nicht einfaches Manöver, das aber routiniert abgespult wird. Großartig!

Nach dem obligatorischen Schwimmen und einem tollen Abendessen genießen wir die Ruhe... Bis diese von markerschütternden „Aua aua“ - Geschrei durchbrochen wird. Geeignet für jede Halloween-Nacht. Was schreit da so laut? Irgendwann erwischen wir im Taschenlampenlicht die Verursacher. Es sind weiße Vögel, deren Flügel aber schmaler sind als von gewöhnlichen Möwen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, mit wem wir es da zu tun hatten.

Morgens geht es dann mit beinahe voller Belegung ins Dinghi, um die Grotte zu besichtigen. Ganz allein und noch nicht umgeben von Ausflugsbooten fahren wir ein Stück hinein. Das ist schon spektakulär, aber schon bald ernüchternd, da der weitere Eingang mit großen Basaltsteinen komplett versperrt ist. Vielleicht soll man hier auch gar nicht drin herumfahren, die Steine unten auf dem Grund sind ja irgendwann einmal von oben herab gefallen. Also geht es wieder hinaus, nun zum Venusbad. Das schauen wir uns noch kurz an, niemand springt hinein und lässt sich 10 Jahre verjüngen. In der nachfolgenden Woche wurde das von einigen Mitseglern gemacht, allerdings war zumindest das äußere Erscheinungsbild nicht verändert. Vielleicht kommt das ja erst später...

Zurück am Boot sahen wir uns einigen eintrudelnden Schiffen ausgesetzt, die zu abenteuerlichen Ankermanövern angesetzt haben. Vor dieser Fahrt habe ich das nie praktiziert, aber jetzt nun wirklich in künftige Fahrten übernommen: Das Legen einer Tripleine und eines Fenders am Ankergeschirr. Sollte dieser sich beim Aufholen verhaken, hat man eine weitere Option, vor allem aber sehen die anderen Yachties, wo unser Anker liegt. Auf Kettensalat in einer engen Bucht ohne große Manövriermöglichkeiten lege ich keinen Wert.

Auf zur letzten Etappe. Wieder kein Wind am Tage. Damit keine Langeweile aufkommt, schmeißen wir kurz vor Ende noch eine Leine mit aufgereihten Fendern ins Wasser. Dann mal hinein und sich hinterherziehen lassen. Bisher habe ich das nur bei Familientörns für die Kleinen gemacht. Heißt aber, dass wir das Tempo deutlich erhöhen können, zu viel Spaß soll es ja auch nicht machen. Nach 10 Minuten wäre dann der Zeitpunkt gekommen, die tapferen Schwimmer an Bord zu holen, aber vor uns liegt ein Katamaran auf dem Wasser und eine Dame im knappen Bikini gibt sich der Leidenschaft des overacting selfie - Schießens hin. Da wollen wir doch den Tattoo-Pumpern an Bord mal zeigen, was echte Kerle so drauf haben. Hat ein bisschen gedauert, bis die Katis unsere spektakuläre Aktion wahrgenommen haben, aber dann war die Resonanz eindeutig: Was für Helden da im Wasser, die lautstark bewundert wurden!

Bojenreiten Spaß Mittelmeer
Bojenreiten Spaß Mittelmeer

Eine großartige Woche geht zu Ende. Und wir haben ein interessantes Revier auf einer Reise, die nicht so schnell vergessen wird, kennengelernt.

Crew Segeln glücklich
Crew Segeln glücklich