
Auf dem Weg nach Norden
Wir finden mit Hudiksvall einen geeigneten Hafen. Lasse, der freundliche Hafenmeister, kann uns auch prompt weiterhelfen. Nur 2 Stunden später ist der Taucher unter der Tuulikki und zeigt uns, dass zum Glück nur die Kielbombe eine kleine Beschädigung aufweist, die sich nicht weiter negativ auf unsere Reise auswirken wird. Zumindest von den Segeleigenschaften, dass uns dies passiert ist, beschäftigt uns dennoch eine Weile.
In Hudiksvall erledigen wir noch ein paar Einkäufe, warten ein durchziehendes Regengebiet ab und machen uns abends für die nächste Nachtveranstaltung auf den Weg. Wir haben durch ein Gespräch mit einem ortskundigen Skipperpaar zwar einige potentielle Stationen im Kopf, aber irgendwie ist nicht das richtige dabei, um die angestrebte Wanderung durchführen zu können. Dafür fahren wir Docksta und damit einen kleinen schwedischen Fjord an. Nach strahlendem Sonnenschein verdunkelt eine Wolke die wunderschöne Umgebung. Einen beinahe biblisch anmutenden Lichtstrahl lässt sie allerdings gewähren und strahlt unseren Zielort an.
Ein wahrer Segen ist unser gewählter Hafen dann aber leider doch nicht. Bereits beim Anlegen werden wir von einer Möwe attackiert, die am Bootsanleger brütet, kurze Zeit später müssen wir feststellen, dass eine Schnellstraße direkt hinter dem Hafengebäude verläuft. Und diese wird vorzugsweise von Trucks genutzt.
Drei Tankstellen hat der Ort, ich versuche noch schnell, ein paar benötigte Waren einzukaufen, da ich keinen Krämerladen finde, der um diese Zeit noch geöffnet hat. Leider hat man hier schon auf Vollautomatik umgestellt, weder einen Shop außer einen Automaten für Kaffee, geschweige denn Personal ist vor Ort. Also mache ich mich erfolglos auf den Heimweg und muss wieder diese Straße passieren. Mir ist unklar, wie man da für gewöhnlich rüber kommt, einen Fußweg habe ich nicht gefunden.
Wir lassen uns den Abend nicht verderben und verputzen das letzte vorgekochte Gericht von Uli mit den dazu gehörigen Nudeln.




Es wird Zeit, die Bottensee zu verlassen und an den Kvarken zu fahren, der durch sein flaches Gebiet (die durchschnittliche Wassertiefe liegt bei 25 Metern) die geografische Trennung zum Bottenwiek darstellt. Auf der schwedischen Seite liegt die Stadt Umeå. Der eigentliche Hafen für Sportboote liegt inmitten von Docks der Schifffahrt und Industrieanlagen. Das kann in dieser schönen Region nicht wirklich unser Ziel sein. Wir entschließen uns, einen kleinen Yachthafen vor den Toren Umeås anzulaufen.
Vorsichtig nähern wir uns dem Steg, sind auch hier die Wassertiefen nicht allzu komfortabel und der Wasserstand noch immer nicht auf Normalniveau. Vom freundlichen Hafenmeister wird uns empfohlen, doch die Fingerstege zu nutzen und nicht seitlich anzulegen. Nach kurzer Absprache, unsere Navigationsunterlagen weisen eine recht flache Stelle neben der Einfahrt zum Liegeplatz aus, haben wir eine passende Parkposition ausgemacht. Das Anlegemanöver wird routiniert abgespult, beim Verzurren der Leinen müssen wir allerdings feststellen, dass die Finger breit, aber nicht lang genug für uns sind. Mit kreativen Festmacherleinenmanagement liegt die Tuulikki dann aber sicher am Steg.
Impressionen aus der Bottensee
























Es wird Zeit, die Bottensee zu verlassen und an den Kvarken zu fahren, der durch sein flaches Gebiet (die durchschnittliche Wassertiefe liegt bei 25 Metern) die geografische Trennung zum Bottenwiek darstellt. Auf der schwedischen Seite liegt die Stadt Umeå. Der eigentliche Hafen für Sportboote liegt inmitten von Docks der Schifffahrt und Industrieanlagen. Das kann in dieser schönen Region nicht wirklich unser Ziel sein. Wir entschließen uns, einen kleinen Yachthafen vor den Toren Umeås anzulaufen.
Vorsichtig nähern wir uns dem Steg, sind auch hier die Wassertiefen nicht allzu komfortabel und der Wasserstand noch immer nicht auf Normalniveau. Vom freundlichen Hafenmeister wird uns empfohlen, doch die Fingerstege zu nutzen und nicht seitlich anzulegen. Nach kurzer Absprache, unsere Navigationsunterlagen weisen eine recht flache Stelle neben der Einfahrt zum Liegeplatz aus, haben wir eine passende Parkposition ausgemacht. Das Anlegemanöver wird routiniert abgespult, beim Verzurren der Leinen müssen wir allerdings feststellen, dass die Finger breit, aber nicht lang genug für uns sind. Mit kreativen Festmacherleinenmanagement liegt die Tuulikki dann aber sicher am Steg.
Wie oft zu sehen thront wieder eine Sauna auf der Mole. Ich zögere, ob ich meinem Wunsch nicht nachgebe, mich noch etwas aufzuwärmen, und als kurz vor Mitternacht noch immer 2 Herren am Saunieren und sich gerade auf der Bank am Abkühlen sind, schnappe ich mir meine Handtücher und begebe mich auf den Weg. Die Männer sind gerade fertig, erklären mir kurz noch die Funktionsweise des Ofens und legen für mich Birkenholz nach, wobei ich schon das Gefühl habe, dass er womöglich gerade von einer monatelangen Fahrt auf See zurückgekehrt ist und noch keine Landbeine hat. Als er aber dann beim Einpacken zwei Flaschen geleerten Schnaps mitnimmt und mich noch darauf hinweist, dass man diesen unbedingt beim Saunieren dabei haben sollte, fällt mir erst auf, wie voll die Jungs sind. Sie machen sich davon, lassen fast noch die Saunatasche ins Hafenbecken fallen und ich kann, noch eine Weile schmunzelnd, die Ruhe und den guten Ausblick auf das Wasser genießen. Kurze Zeit später kommt noch ein Pärchen vor die Sauna, ebenfalls leicht torkelnd, und sammelt die vergessenen Handtücher und Schuhe ein. Anscheinend ist Saunieren auf schwedisch das, was wir in der Eckkneipe betreiben.


Nach einem 6-Kilometer-Marsch am folgenden Morgen, den ich erfolgreich vollgepackt mit den letzten benötigten Lebensmitteln absolviere, kann es wieder los gehen. Ein schöner Ort, ruhig und beschaulich, mit großen Grundstücken und freistehenden Häusern - einfach schwedisch!
Zum Ende der Anfahrt des Kvarken können wir noch einmal die Spinnaker setzen. Diesmal im Rollentausch und ohne großes Verknoten der Leinen und Schoten. Als Rainer an der Pinne den Spinnaker beaufsichtigt, mache ich mich ans Werk. Heute steht Köttbullar (sprich: ['ɕœtˌbɵlːar]) auf dem Speiseplan, die ich im Einkaufsmarkt küchenfertig entdeckt habe. Auch eine Packung original Köttbullar-Soße war zu erwerben. Das macht beim Segeln viel mehr Spaß als wie sonst üblich nach 2 Stunden quälendem Ikea-Shopping!
Viele Regen- und Gewitterwolken haben und die letzten Tage begleitet, ohne dass wir direkt mit ihnen konfrontiert wurden. Im Gegenteil, sie haben sich vorzugsweise über Land gebildet und abgeregnet, während wir meist im besten Sonnenschein unterwegs waren. Diese jetzt aber hinter uns scheint es ernst zu meinen und kommt schnell näher. Das Einholen des Spinnakers verläuft diesmal etwas hektischer als gewohnt, ist aber rechtzeitig geglückt. Die Wolke gießt etwas ab, aber nicht so schlimm wie eingangs befürchtet.
Immer weiter nach Norden führt uns unsere Reise, immer seltener begegnen wir anderen Schiffen. Das Nachtlager ist ausgewählt, entweder ein kleiner Hafen am Bjuröklubb oder ein neuer Versuch, eine blaue SXK-Boje zu erhaschen. Mitten in der Nacht sind wir da, der Seenebel lässt den Hafen erst kurz vor der Einfahrt sichtbar werden. Vorsichtig tasten wir uns hinein, wieder eine Wassertiefe, die nicht viel Spielraum lässt.
Wir machen an der Mole direkt bei der Einfahrt fest, das Becken wird laut Karte immer flacher. Todmüde fallen wir in die Kojen, obwohl die Landschaft eine einzige Einladung zu einer Wanderung ist.




Etwas Erholung tut uns gut, der heutige Schlag wird nach dem frühmorgendlichen Alarmstart kürzer, zumal die noch zu segelnde Entfernung immer kleiner wird und wir keine Zeitprobleme bekommen werden.
Vor den Toren Piteås gibt es einige Anlegemöglichkeiten, wir versuchen, einen Platz auf einer kleinen Insel, die sich Stora Svinöra nennt, in einem privaten Båtklubb einen Platz zu ergattern. Stora heißt groß, dieser Name passt zu der Insel gar nicht, ist aber damit begründet, dass uns gegenüber die noch kleinere Lilla Svinöra liegt.
Der Wind nimmt stetig zu, durch die vorliegenden Inseln wird er böig. Diesen Düseneffekt haben wir schon mehrfach beobachten können. Gut, dass wir das Reff 3 ins Groß gebunden haben. Ich verzichte bei dem Wind aufs Anlegemanöver und lasse Rainer an die Pinne. Wir fassen einen guten Plan zum Anlegen, zwei finnische Segler überreden uns, nicht außen, sondern innen am Steg anzulegen. Dazu müssen wir allerdings eine enge Steinmole passieren. Rainers Manöver wird wohlwollend kommentiert, es ist kaum nötig, dass unsere neuen Bekannten Hand anlegen müssen.
Durch den starken Wind war es doch frisch, sodass wir dankend das Angebot annehmen, die von den Finnen angeheizte Sauna zu nutzen. Vorher mache ich noch einen kleinen Spaziergang und bin in einer Stunde bei langsamen Vorankommen und vielen Fotos einmal Rund Svinöra gelaufen. Das Klubbgelände ist fantastisch und sehr gemütlich.


Am nächsten Morgen sehen wir, dass die beiden finnischen Boote abgelegt haben. Nun haben wir die Insel ganz für uns allein. Das in Schweden zum Bezahlen häufig angepriesene Swish ist für uns nicht zugänglich, unsere Anfragen, wie wir denn bezahlen könnten, verlaufen im Sande. In Docksta haben wir uns noch gefreut, dass der Hafenmeister uns die Gebühren freundlich erlassen hat, hier können wir nicht mal einen Kontakt herstellen. Schade!


Heute wird der Tag etwas vertrödelt, Rainer muss etwas Büro machen und das Logbuch nachtragen, ich beschäftige mich mit der Vorbereitung der Außensauna (dieser Klubb hat 2 tolle Saunen, eine wieder direkt auf der Mole mit fantastischem Landschaftsblick, die wir noch ausprobieren müssen) durch Holz sammeln. Und die Bedienung der neuen GoPro will geübt werden. Einige Male war ich unterwegs und habe ihr akustische Befehle gegeben, die sie aber bei weitem nicht immer befolgt. „GoPro ausschalten“ wird ein geläufiger Spruch für das Nicht-Beachten von Anweisungen. Und so mache ich mit der GoPro auf dem Kopf eine schnelle Inselrunde.


Bevor wir am nächsten Tag wieder starten, begutachtet Rainer noch einmal die enge Ausfahrt. Auf der Steinmole wird er dann von einer kleinen Möwe darauf hingewiesen, dass hier Brutgebiet ist. Und als wir dann endlich auslaufen, macht sie mir auch noch mal klar, dass sie durchaus erfreut ist, dass wir uns auf den Weg machen und dieses kleine Paradies verlassen.
Wir suchen uns einen schönen Liegeplatz zwischen Fingerstegen aus und schauen dabei auf die angegebene Breitenangabe. 3,50m bei der 3,36m breiten Tuulikki passt doch wunderbar. Ohne Kontakt parken wir ein, allerdings können wir nur die kleinsten Fender verwenden. Doch etwas eng. Und beim Leinen legen fällt uns auf, dass wir schon wieder nicht auf die Länge der Fingerstege geachtet haben. Großartig, wir haben die erste Lücke erwischt, die wieder die kleinen Stege anbietet.
Die nördlichste Universitätsstadt Schwedens bezeichnet sich selbst als Sonnenzentrum. Stattdessen bekommen wir beim Besuch des angeblich günstigsten Discounter in unserem skandinavischen Gastland einen kräftigen Regenschauer ab. Aber auch den sitzen wir kurz aus und genießen ein Abendessen im Restaurant, in dem wir noch einen Platz ergattern können.
Ich mache noch einen Stadtrundgang, Rainer hat die Sauna in Gang gebracht und schwitzt sich um Mitternacht noch einen. Kaum zu glauben, wie hell es ist. Die Sonne geht gar nicht mehr richtig unter, ein faszinierendes Schauspiel.



So langsam kommt Wehmut auf, das Ziel unserer Reise ist nicht mehr weit entfernt. Die tausend Seemeilen-Marke ist längst geknackt. Wir nehmen Kurs auf Nord, unsere Strecke weist noch ein paar Tonnen auf, aber wir müssen wieder konzentriert navigieren, um den vorletzten Stop zu erreichen. Es ist schon recht flach und viele Inseln säumen unsere Fahrt. Bevor wir einen herannahenden Schauer und die dazugehörigen Böen abbekommen, legen wir die Tuulikki an den Steg des Töre Båtklubb auf der Insel Bergön. Wiederum das einzige Schiff an den Stegen, sind wir begeistert über die liebevolle Pflege des Hafens durch die Mitglieder. Hafengebühren werden hier mittels eine freiwilligen Spende abgegeben, die wir gerne hinterlegen. Noch ein paar Fotos für die Dokumentation der Anlegemöglichkeit in Navily machen, dann geht es auf eine kleine Erkundung über die Insel.
Mückenspray habe ich nicht aufgetragen und werde das noch bereuen. Was da über mich hereinbricht, habe ich so noch nicht erlebt. Es ist nicht möglich, für ein Foto kurz stehenzubleiben, sofort ist man umringt von den blutrünstigen Saugern. Eilig mache ich mich weiter und stoße auf einen Feldweg, der mit roten Kreuzen markiert ist. Anfangs unsicher, ob das nicht bedeutet, dass man hier nicht entlanggehen darf, dann noch große Abdrücke von Zweihufern und Elchlosung. Faszinierend, aber leider sind die Elche längst geflüchtet, wenn ich mich selbst schlagend gegen die Mücken wehre und sicher nicht gerade leise unterwegs bin.




Zurück am Hafen bestaune ich noch das großzügige Vereinsheim, das wie üblich in Schweden unverschlossen ist. Ebenso eine mehr als große Sauna. Ich hätte ja gerne noch den Ofen vorbereitet, aber bis dieser riesige Raum warm ist, dauert es mir zu lange. Sehr angenehm, dieses Vertrauen in die Mitmenschen. Somit genießen wir auf dem Schiff einen weiteren Nahezu-Sonnenuntergang.




Nach einer Ehrenrunde in dem nicht gerade großzügigen Becken ist es soweit: Wir nehmen Kurs auf die Tonne, verwerfen ohne weitere Bedenken das Anlegen an derselben, runden sie und machen schnell seitlich am Steg von Törehamn fest. Dabei umschifft Rainer noch einen Fender, der im Wasser pendelt. Wie wir nachher erfahren, eine Markierung einer Gefahrenstelle in Form einer Untiefe, Lateralzeichen auf schwedisch. Unser Plotter hat sich dazu ausgeschwiegen. Die GoPro hat dieses Naturereignis aufgezeichnet, die Aufnahmen können aber leider nicht transportieren, wie sich die letzte Viertelstunde angefühlt hat. GoPro Aufnahme stoppen! GoPro ausschalten! Meine Kommandos werden wieder ignoriert...
Die letzte Etappe steht an, nur ein kurzer Sprung bis Törehamn. Wir lassen uns Zeit und cruisen dann gemütlich durch den allerletzten Fjord, den Törefjärd. Die Konzentration gilt den vielen kleinen Seezeichen, die die enge Fahrrinne markieren. Im Augenwinkel beobachten wir die mächtigen Regen- und Gewitterwolken, die in den deutschen Wettervorhersagen als „Superzellen“ bezeichnet werden. Bisher haben wir uns aber immer durchgemogelt.
Rainer macht sich unter Deck bereit für den lang ersehnten Moment - das Anlegen an der nördlichsten Tonne der Ostsee. Und natürlich dem anschließenden Festmachen im nördlichsten Hafen. Noch wenige Faden auf Halbwindkurs, die Genua ist bereits geborgen, sehe ich einen beunruhigenden weißen Streifen auf dem Wasser. Da kommt sie dann doch noch auf uns zu, eine ordentliche Dusche. Begleitet von stark zunehmenden Wind. Ich öffne das Groß weiter, da sich die Windgeschwindigkeit verdreifacht hat und die Tuulikki sich schon zur Seite neigt. Das Adrenalin schießt mir in die Adern, die Situation wird schwer beherrschbar. Rainer hat sich schnell das Regenzeug übergeworfen, in einem günstigen Moment gehen wir in den Wind und bergen das Groß. Ich sitze mit meiner kurzen Hose ziemlich begossen in der Plicht und gehe schnell in die Kabine, um mein Ölzeug zu holen. Rainer wettert derweil an der Pinne einen Hagelschauer ab. An Einlaufen nicht zu denken, die Sicht- und Windverhältnisse sind einfach zu schlecht.




Das Ziel ist erreicht! Die Regenschauer und Gewitter verschwinden am Horizont der traumhaften Landschaft, wir können nun einen der Sehnsuchtsorte der Ostsee genießen. Ich mache das nach Bezahlen der Hafengebühr und dem Abholen der Zertifikate, dass wir die Tonne gerundet haben, gleich mittels einem Spaziergang in den zwei Kilometer entfernten Ort.




Ich will auf meiner Wanderung das tatsächliche nördliche Ende der Ostsee finden. Auf den Seekarten gibt es keine Markierung, somit gleicht mein Vorhaben einer exotischen Expedition. Der Töreälven fließt in die Bottenviken, vielleicht gibt es eine markante Stelle. Meine Rechnung habe ich allerdings ohne die Stechmücken gemacht. Viele stehende Gewässer und die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass ich kaum dazu komme, kurz für ein Foto stehenzubleiben. Mir kommt sogar ein Vermessungsarbeiter entgegen, der Schutzkleidung trägt, wie ich sie von einem Imker erwartet hätte. Rückzug ist die einzige Möglichkeit, die ich jetzt noch sehe. Aber selbst im Vollsprint gelingt es mir nicht, diese lästige Begleitung loszuwerden. Zudem ist es wiederum sehr warm. Die Suche nach dem Übergang des Flusses und der Ostsee gelingt also nur mit etwas Blut und Schweiß. Ich kann mich noch beherrschen, nicht in Tränen auszubrechen, um das Sprichwort zu vollenden.



Nachdem ich Kristina vom Bus abgeholt habe und sie am nächsten Tag das Zepter über die Tuulikki schwingen wird, machen wir uns auf den für uns letzten Abschnitt unserer Reise durch die Nacht zurück nach Luleå. 1.223 Seemeilen liegen hinter uns, rund 2.500 Kilometer. Viel Segelfreude, noch mehr navigieren, Nächte, die sich wie Tage anfühlen - eine beeindruckende Reise, die wir so schnell nicht vergessen werden!
Der Dank gilt unseren Frauen Uli und Biggi, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre.
Weiterhin danken wir Sebastian Schul für das Überlassen seiner außergewöhnlichen Yacht, die in jedem Hafen für Aufsehen aufgrund des hervorragenden Pflege- und Ausrüstungszustands sowie des finnischen Namens Tuulikki Suuri, der nur schwer übersetzt werden kann und dadurch für Gesprächsstoff und Kontakt mit den segelnden Finnen sorgt.
Weiterhin Dank an die Landcrew der Tuulikki, die Tag und Nacht beratend zur Seite stand.
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